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Die 7 Hauptchakren Die 7 Hauptchakren
Die 7 Hauptchakren

Chakra - Funktion und Aufgabe | Text-Nr.: 900022

Die sieben Hauptchakren, die entlang einer vertikalen Achse an der vorderen Körpermitte liegen, sind so entscheidend für die Funktion der grundlegendsten und wesentlichsten Bereiche in Körper, Geist und Seele des Menschen, dass jedes Chakra in einem eigenen Kapitel beschrieben wird. Dort können Sie nachlesen, welche spezifischen seelisch-geistigen Eigenschaften mit jedem Chakra in Zusammenhang stehen und welche Körperbereiche ihrem Einfluss unterliegen. Zunächst werden jene Merkmale beschrieben, die den sieben Hauptchakren gemeinsam sind. Ihren eigentlichen Sitz haben sie im Ätherleib des Menschen. Sie ähneln trichterförmigen Blütenkelchen mit einer unterschiedlichen Anzahl von Blütenblättern. Im östlichen Raum werden sie daher auch häufig als Lotusblumen bezeichnet. Die Unterteilungen der Blüten in einzelne Blätter stellen die Energie-kanäle dar, durch welche Energien in die Chakren hineinfließen und von dort in die feinstofflichen Körper weitergeleitet werden.

Ihre Anzahl reicht von vier solcher Kanäle im Wurzel-Zentrum bis zu nahezu tausend Energiekanälen im Scheitel-Zentrum. Von der Vertiefung in der Mitte jedes Blütenkelches aus zieht sich ein weiterer Kanal, der wie der Stiel der Chakra-Blüte wirkt, zur Wirbelsäule hin und läuft direkt in diese hinein. Er verbindet die Chakren mit dem wichtigsten Energiekanal, Sushumna genannt, der durch das Innere der Wirbelsäule aufsteigt und sich im Kopf bis zum Scheitelpunkt fortsetzt. Die Chakren befinden sich in einer ständig kreisenden Bewegung. Dieser Eigenschaft haben sie die Bezeichnung „Chakra“ zu verdanken, was im Sanskrit „Rad“ bedeutet. Die Drehbewegung dieser Räder bewirkt, dass Energie in das Innere der Chakren hineingezogen wird. Ändert sich die Drehrichtung nach außen, so wird Energie von den Chakren ausgestrahlt. Die Chakren haben entweder eine Rechts- oder eine Linksdrehung. Dabei lässt sich ein entgegengesetztes Prinzip bei Mann und Frau erkennen, bzw. eine Ergänzung im Ausdruck der verschiedenartigen Energien, denn die gleichen Chakren, die sich beim Mann rechts herum drehen, drehen sich bei der Frau links herum – und umgekehrt. Die Drehrichtung wechselt von Chakra zu Chakra.

Das Basis-Chakra des Mannes dreht sich z.B. rechts herum, der Mann drückt die Eigenschaften dieses Zentrums aktiver aus. Das erste Chakra der Frau zeigt hingegen eine Linksdrehung, die sie empfänglicher macht für die belebende und zeugende Kraft der Erde. Im zweiten Chakra wechseln die Vorzeichen: Die Rechtsdrehung bei der Frau zeigt eine größere aktive Kraft im Ausdruck der Gefühle, die Linksdrehung beim Mann lässt ihn hier eine eher Empfangende oder häufig auch passive Haltung einnehmen. Und so geht es weiter: Rechtsdrehung und Linksdrehung wechseln sich jeweils ab und prägen Mann und Frau in unterschiedlicher Weise, was zu einer Ergänzung der Energien in jedem Lebensbereich führt. Die Chakren der meisten Menschen haben eine durchschnittliche Ausdehnung von etwa 10 cm. In jedem Energiezentrum sind alle Farbschwingungen vorhanden, wobei jedoch immer eine bestimmte Farbe dominiert, die der Hauptaufgabe des jeweiligen Chakras entspricht. Bei einer Höherentwicklung des Menschen dehnen sich die Chakren weiter aus und ihre Schwingungsfrequenz nimmt zu. Auch ihre Farben werden klarer und strahlender. Größe und Schwingungszahl der Chakren bestimmen die Menge und Qualität der Energien, die aus den verschiedensten Quellen von ihnen aufgenommen werden.

Die beiden wichtigsten Energieformen werden über das Wurzel-Zentrum und über das Scheitel-Zentrum aufgenommen. Zwischen diesen beiden Chakren verläuft die Sushumna, an die alle Energiezentren über ihre „Blütenstiele“ angeschlossen sind und mit Lebenskraft versorgt werden. Es ist der Kanal, durch den die sogenannte Kundalini-Kraft aufsteigt, die „aufgerollt wie eine Schlange“ am unteren Ende der Wirbelsäule ruht und deren Eintrittspforte das Wurzel-Zentrum ist. Bei den meisten Menschen fließt die Kundalini-Kraft nur in einem sehr geringen Maße durch die Sushumna. Die Kundalini-Kraft versorgt die Chakren mit jener Energieschwingung, die den Menschen befähigt, im Laufe seiner Evolution allmählich alle Fähigkeiten und Kräfte zu erschließen, die auf den verschiedenen energetischen und materiellen Ebenen der Schöpfung tätig sind, um diese Kräfte in sein Leben zu integrieren.

Das erste Chakra und seine Zuordnung

Muladhara-Chakra, auch Wurzel-Chakra, Basis-Chakra oder Steißzentrum
  • Das erste Chakra befindet sich zwischen Anus und Genitalien. Es ist mit dem Steißbein verbunden und öffnet sich nach unten.
  • Farbe: Ein aktiviertes erstes Chakra leuchtet feurig-rot
  • Zugeordnetes Element: Erde
  • Sinnesfunktion: Riechen
  • Symbole: 4-blättriger Lotus
  • Grundprinzip: körperlicher Wille zum Sein
  • Zugeordnete Drüsen: Nebennieren
  • Lernaufgabe: ursprüngliche Lebensenergie, Urvertrauen, Beziehung zur Erde und zur materiellen Welt, Stabilität, Durchsetzungskraft, Lebenswille
  • Jaspis rot 1. Chakra; Farbe: Ziegelrot

Der rote Jaspis gehörte zu den kostbarsten Edelsteinen der Antike. In der Bibel, in der Offenbarung wird erwähnt, dass Gott zu einem großen Teil aus feuerrotem Jaspis bestehe. Die alten Griechen glaubten, dass der Jaspis seinem Träger eine innerliche Harmonie beschere. Der rote Jaspis kann stark harmonisierende Wirkungen auf die negativen Schwingungen im Körper haben. Er wirkt wie ein Blitzableiter und kann uns frei machen von Blockaden und Einflüssen anderer Menschen. Wir können einen höheren Grad an innerer Harmonie erreichen, welche sich direkt auch in mehr Zufriedenheit auswirken kann.

Das zweite Chakra und seine Zuordnungen

Svadhisthana-Chakra, auch Sakral-Chakra oder Kreuzzentrum

  • Das zweite Chakra liegt über den Genitalien und ist mit dem Kreuzbein (lat: os sacrum) verbunden, öffnet sich nach vorn.
  • Farbe: Orange
  • Zugeordnetes Element: Wasser
  • Sinnesfunktion: Schmecken
  • Symbole: 6-blättriger Lotus
  • Grundprinzip: schöpferische Fortpflanzung des Seins
  • Zugeordnete Drüsen: Keimdrüsen
  • Lernaufgabe: Ursprüngliche Gefühle, mit dem Leben fließen, Sinnlichkeit, Erotik, Kreativität, Staunen und Begeisterung
  • Carneol 2. Chakra; Farbe: Orangerot

Der Carneol gehört mit zu den wertvollsten Schmucksteinen der Antike. Die Ägypter trugen diesen Stein als Zeichen der Erneuerung und Treue stets bei sich. Die Pharaonen maßen dem Carneol göttliche Kraft bei, mit welcher sie sich gerne schmückten. Sein Namen erhielt der Carneol durch das lateinische Wort Corneolus, da er aussieht, wie eine Kirsche. Der Carneol ist ein Stein der Erneuerung, der uns mehr Vitalität und Lebensfreude bescheren kann.

Das dritte Chakra und seine Zuordnungen

Manipura-Chakra, auch Solar-Plexus-Chakra oder Nabelzentrum

  • Das dritte Chakra befindet sich ca. zwei Finger breit oberhalb des Nabels. Es öffnet sich nach vorn.
  • Farbe: Gelb bis goldgelb
  • Element: Feuer
  • Sinnesfunktion: Sehen
  • Symbole: 10-blättriger Lotus
  • Grundprinzip: Gestaltung des Seins
  • Zugeordnete Drüse: Bauchspeicheldrüse
  • Lernaufgabe: Entfaltung der Persönlichkeit, Verarbeiten von Gefühlen und Erlebnissen, Einfluss und Entschlusskraft, Kraft und Fülle, Weisheit
  • Tigerauge 3. Chakra; Farbe: Goldig

Die Überlieferung des Tigerauges reichen sehr weit in die Geschichte zurück. So ehrten die Araber und die Griechen das Tigerauge als Stein, "welcher seinen Träger lustig mache und ihm die Sinne schärfe". Tigerauge kann seinem Träger auch mehr familiäre Wärme, Geborgenheit und Ausgeglichenheit verleihen und ganz besonders bei Kindern Aufnahmefähigkeit, Aufmerksamkeit und Lernbereitschaft steigern.

Das vierte Chakra und seine Zuordnungen

Anahata-Chakra, auch Herz-Chakra oder Herzzentrum

  • Das vierte Chakra befindet sich in der Höhe des Herzens in der Mitte der Brust. Es öffnet sich nach vorn.
  • Farbe: Grün, auch rosa und gold
  • Element: Luft
  • Sinnesfunktion: Tasten
  • Symbol: 12-blättriger Lotus
  • Grundprinzip: Seinshingabe
  • Zugeordnete Drüse: Thymusdrüse
  • Lernaufgabe: Entfaltung der Herzensqualitäten, Liebe, Mitempfinden, miteinander teilen, Toleranz und Verzeihen, Selbstlosigkeit, Heilung
  • Aventurin 4. Chakra; Farbe: Grün durchschimmernd

Nach den alten Griechen verleiht der Aventurin seinem Träger Mut und frischen Optimismus, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit. Durch seine beruhigende Wirkung kann er mehr Humor und Heiterkeit schenken und kann negative Kraft in eine positivere Lebenseinstellung umwandeln.

Das fünfte Chakra und seine Zuordnungen

Vishuddha-Chakra, auch Hals-Chakra, Kehl-Chakra oder Kommunikationszentrum

  • Das fünfte Chakra liegt zwischen Halsgrube und Kehlkopf, entspringt der Halswirbelsäule und öffnet sich nach vorne.
  • Farbe: Hellblau, auch silbrig und grünblau
  • Element: Äther
  • Sinnesfunktion: Hören
  • Symbole: 16-blättriger Lotusblume
  • Grundprinzip: Seinsresonanz
  • Zugeordnete Drüse: Schilddrüse
  • Lernaufgabe: Kommunikation, kreativer Selbstausdruck, Offenheit, Weite, Wortgestaltung, Inspiration, Zugang
  • zu den feineren Ebenen des Seins
  • Chalcedon 5. Chakra; Farbe: Hellblau

In Tibet wird der Stein mit der Schönheit einer Lotusblüte verglichen, die vor Schwäche, Unzufriedenheit und Schwer-mut bewahren kann. Er ist nach der griechischen Stadt „Chalkedon“ benannt. Der Chalcedon kann vor Albträumen und Schlafstörungen bewahren. Kinder unterstützt er bei der Entwicklung ihrer eigenen Sprache. Allgemein schenkt er mehr Selbstvertrauen.

Das sechste Chakra und seine Zuordnungen

Ajna-Chakra, Stirn-Chakra, auch Drittes Auge, Auge der Weisheit oder Inneres Auge

  • Das sechste Chakra befindet sich einen Fingerbreit über der Nasenwurzel in der Mitte auf der Stirn, öffnet sich nach vorne.
  • Farbe: Indigoblau, auch gelb und violett
  • Sinnesfunktion: Alle Sinne, auch in Form der übersinnlichen Wahrnehmung
  • Symbole: 96-blättriger Lotus
  • Grundprinzip: Seinserkenntnis
  • Zugeordnete Drüse: Hirnanhangdrüse
  • Lernaufgabe: Erkenntnisfunktionen, Intuition, Entwicklung der inneren Sinne, Geisteskraft, Willensprojektion, Manifestation, Imagination
  • Sodalith 6. Chakra; Farbe: Dunkelblau,
  • teilweise mit weißen Einschlüssen

Der Stein weist einen hohen Salzgehalt auf, deshalb heißt er auch Salzstein = Soda (Salz) und Lith (Stein). Gilt als Schutz- und Heilstein. Soll die Entfaltung der musischen Neigungen unterstützen. Er kann zu einem emotionalen Gleichgewicht verhelfen und sehr sensiblen Menschen mehr Selbst-vertrauen, Standfestigkeit und Mut bringen.

Das siebte Chakra und seine Zuordnungen

Sahasrara-Chakra, Kronen-Chakra, auch Scheitelzentrum oder Tausendblättriger Lotus

  • Das siebte Chakra befindet sich am höchsten Punkt, oben in der Mitte auf unserem Kopf. Es öffnet sich nach oben.
  • Farbe: Violett, auch weiß und gold
  • Sinnesfunktion: Verbindung zum Kosmos
  • Symbol: 1000-blättriger Lotus
  • Grundprinzip: Reines Sein
  • Zugeordnete Drüse: Zirbeldrüse
  • Lernaufgabe: Vollendung, höchste Erkenntnis durch direkte innere Schau, Vereinigung mit dem All-Seienden,
  • universelles Bewusstsein
  • Amethyst 7. Chakra; Farbe: Violett

Der Amethyst wird nahezu von allen Völkern verehrt. Sein Name stammt aus dem Griechischen „Amethystos“, was so viel bedeutet wie „nicht betrunken“. Die Griechen glaubten, dass der Amethyst seinem Träger mehr Standfestigkeit beschert und ihn vor bösen Gedanken bewahrt. Auch soll er vor dem Eindringen böser Kräfte in die Seele schützen. Er verwandelt schlechte Gedanken in Optimismus und befreit vor falschen Freunden. Der Amethyst kann den Glauben bestärken und kann seinen Träger gerechter urteilen und handeln lassen. Er regt die Phantasie an und kräftigt wahre Freundschaften. Amethyst kann vor Lernschwierigkeiten und Prüfungsangst bewahren. Durch seine Ausstrahlung kann er Harmonie, Wärme und Geborgenheit schenken.

© Weber-Bio-Energie-System 2009. Alle Rechte vorbehalten.
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